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 [Mensch] Der steinige Pfad

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BeitragThema: Re: [Mensch] Der steinige Pfad   Mo Aug 17, 2009 2:37 pm

Besinnung

Nachdenklich schaute er vom Rücken seines Pferdes auf die Mauern von Sturmwind.
Viel hatte sich getan in letzter Zeit.
Seine Rüstung war gepflegt, das Haar kurzgeschnitten und frisch gewaschen. Keine Spur mehr von dem Säuferleben der letzten Monate.
Nachdenklich dachte er an die Unterichtsstunde von Sir Anthalos, wie ihm bewusst wurde, wie sehr er den Pfad der Disziplin verloren hatte und damit beinahe selber sein Leben verschwendet und seine Aufgabe, ein Bollwerk gegen die Mächte des Untodes zu sein, gefährdet hatte.
Leise seufzte er als er sein Pferd wendete und mit hoch erhobenen Kopfes Richtung Rotkamm ritt.
Er hatte mit Maqua seinen Frieden gemacht und war zufrieden sie in guten Händen zu wissen.
Ein ganz besonderes Geschenk war in diesem Moment auf dem Weg zu ihrem Ehegatten.
Für ihn würde es diese Art von Weg nicht geben.
Niemals.
Er hatte eine andere Aufgabe. Und dieser Weg würde ihn als nächstes in die Pestländer führen…
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BeitragThema: Re: [Mensch] Der steinige Pfad   Mo Aug 17, 2009 2:39 pm

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So, aktuallisiert und die aufgesparten Artikel nun veröffentlicht.

Das wird auch vorerst das Ende sein, da ich mich doch eher auf meine Elfchen fokussiere, wie man die letzten Monate gemerkt hat, und daher Anduriel mein aktueller Main bleibt und ich nebenher eher Mormegil als Anjelen spielen werde.l ERSTMAL.

Ich hoffe die Geschichte war trotzdem ganz nett.

Hier überigens noch ein alternatives Ende das ich mir überlegt hatte, aber ich brauche meinen TR dann odch für ein anderes kleines Neben-Projekt. Wink

Auf jeden Fall danke für das schöne Spiel!
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BeitragThema: Re: [Mensch] Der steinige Pfad   Mo Aug 17, 2009 2:41 pm

Achtung, dieses Kapitel stellt einen alternativen Weg von Anjelen dar, der aber dann doch NIEMALS seinen Weg ins Spiel gefunden hat.

Er hätte das Kapitel "Besinnung" ersetzt.


Scheidepunkte

Der Reiter war in einen schwarzen Mantel gehüllt, die Kapuze tief in das Gesicht gezogen.
Doch trotz dieses düsteren Auftretens viel er hier nicht sonderlich auf, der Dämmerwald war voll von Gestalten die das Licht zu scheuen schienen. Zielstrebig hielt er auf eine kleine, verfallene Hütte am Rande von Dunkelhain zu.
Als er sie erreichte zügelte er sein Pferd und blieb einen Moment still sitzen.
Dies hier war das, was er als Elternhaus kennen gelernt hatte. Das Heim, in dem er seine früheste Jugend verbracht hatte. Mit einem präzisen Schwung stieg er von seinem Pferd und schwere, gepanzerte Schritte führten ihn in das Haus.
Tief atmete er durch als er die Stube betrat. Doch seine Schritte stockten nur für einen Moment. Zielstrebig ging er auf den Kamin zu und zog seinen Dolch aus dem Gürtel.
Schnell fand er die Fliese die er suchte und hebelte sie, so wie er und seine Ziehbrüder es oft heimlich von der Treppe aus beobachtet hatten, auf.
Und ja, da war es noch – Mama Waclavas altes, speckiges Notizbuch.
Einen Moment sah er nachdenklich darauf bevor er es schnell in einer Gürteltasche verstaute.
Nach kurzem Zögern zog er eine Kette unter seinem Hemd hervor und knotete das kleine Beutelchen das daran hing ab. Er zog es auf und warf einen bitteren Blick auf den Ring, der dort drin lag.
Leise murmelte er „Wenn das Licht mir in meinem Kampf nicht helfen kann… so müssen es die Schatten tun.“ Mit diesen Worten legte er das Beutelchen mit dem Ring an die Stelle an der das Buch all die Jahre gewartet hatte und verschloss das Versteck wieder sorgfältig mit der Steinfliese.
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BeitragThema: Re: [Mensch] Der steinige Pfad   Mo Aug 17, 2009 2:41 pm

Achtung, dieses Kapitel stellt einen alternativen Weg von Anjelen dar, der aber dann doch NIEMALS seinen Weg ins Spiel gefunden hat.

Er hätte zusammen mit "Scheidewege" das Kapitel "Besinnung" ersetzt.


Macht

Der Gnom hüpfte aufgeregt durch das stickige Labor. „Das ist es! Das ist es! Mensch, dieses Buch hat mir den Durchbruch beschert! Die alte Lady hat hervorragende Feldarbeit geleistet aber sie war zu versessen vom Tode. Essens des Lebens gehörte zur Essens des Untodes, nicht die des Todes! Das ist es!“
Der Mensch in dem langen, schwarzen Mantel beobachtete den Gnom bis hierhin schweigend bevor er den Alchemisten unterbrach. „Heist das, du konntest das Mittel fertig stellen.“ Der Gnom nickte aufgereckt und riss mit einem lauten „TaDaaa!“ ein Tuch von einem kleinen Käfig. Darin kauerte eine Ratte. Allerdings offensichtlich kein gewöhnliches Tier, strahlten seine Augen doch in einem seltsamen Blau.
„Darf ich vorstellen: Tody, die erste untote Ratte!“ Der Gnom kicherte irre.
Der Mensch hingegen nickte nur nüchtern. „Hast du noch mehr von dem Elexier fertig gestellt?“
Der Gnom warf dem Menschen einen mulmigen Blick zu bevor er ihm eine kleine Phiole reichte. „Ja. Hier…. Seit Ihr sicher das Ihr – das wirklich wollt?“
Anjelen lächelte nur sanft. „Wo das Licht nicht zu helfen vermag müssen es die Schatten tun.“
Mit diesen Worten entkorkte er die Phiole und stürzte das Elexier runter.
Für einen Moment geschah gar nichts. Doch dann krümmte sich der Körper des hochgewachsenen Mannes und ein lauter, unmenschlicher Schrei entrang sich seiner Kehle bevor er in einem zitternden Anfall zu Boden stürzte. Nach wenigen Momenten jedoch lag der Körper still, kein Muskel rührte sich.
Ein leises „Ups…“ entschlüpfte der Kehle des Gnoms.
Dann… schlug der fast leblose Körper die Augen auf. Augen, die von einem eisigen Blau schimmerten.
Der Gnom schluckte. Langsam rappelte sich Anjelen wieder auf. „Es scheint funktioniert zu haben.“ War seine trockene Feststellung.
Die Augen des Gnoms begannen zu strahlen. „Was…was für Möglichkeiten…“
Anjelen hingegen lächelte er nur traurig als er gedankenverloren das Skalpell von dem Labortisch neben sich nahm und es in einer ruckartigen Bewegung in die Stirn des kleinen Mannes trieb. „Entschuldige. Aber ein Nekromant kann nicht geduldet werden. Manchmal muss man Opfer bringen…“
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